Was Sie unbedingt beachten
sollten, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre OnlineBanking-Daten nicht mehr
geheim sind.
Immer wieder versuchen Trickbetrüger zum
Beispiel mit E-Mails (Phishing) oder Schadsoftware (so genannten Trojanischen
Pferden), die geheimen OnlineBanking-Zugangsdaten von Bankkunden unbefugt zu
erlangen. Was sollten Sie unternehmen, wenn Sie den Eindruck haben, Opfer eines
Trickbetruges zu sein, indem Sie beispielsweise auf eine Phishing-Mail bereits
reagiert oder ungewöhnliche Abläufe oder Abbrüche beim Online Banking bemerkt
haben?
Hier haben wir Ihnen eine kleine Checkliste
zusammengestellt:
| Schritt 1 | Zugang sperren Wenn Sie vermuten, dass ein Unbefugter Kenntnis von Ihrer PIN und/oder Ihren TANs erlangt hat, so sperren Sie umgehend Ihren Zugang (z. B. durch mehrmalige bewusste Fehleingabe Ihrer PIN bzw. TANs, Sperrmitteilung gegenüber Ihrer Bank gemäß Teilnahmevereinbarung) und setzen Sie sich schnellstmöglich mit Ihrer Bank in Verbindung. |
| Schritt 2 | Konto- und Depotstände
prüfen Bitte überprüfen Sie Ihre Konto- bzw. Depotumsätze anhand Ihres Kontoauszuges oder, sofern angeboten, über eine Funktion zur Anzeige offener Aufträge. Bei eventuellen Unstimmigkeiten informieren Sie bitte umgehend Ihre Bank. Erstatten Sie anschließend Anzeige bei der Polizei. |
| Die folgenden Schritte führen Sie bitte nur nach Rücksprache mit Ihrer Bank/den Ermittlungsbehörden durch. | |
| Scrhitt 3 | Virenscanner installieren und/oder
aktualisieren Aktualisieren Sie Ihre Antivirensoftware und bringen Sie Ihr Betriebssystem auf den neuesten Stand. Weitere Informationen zum Schutz vor Viren und Trojanischen Pferden erhalten Sie im Internet unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/ . |
| Schritt 4 | Virenscanner aktivieren und
Suchlauf starten Prüfen Sie alle Laufwerke Ihres Computers gründlich auf eventuelle Viren oder Trojanische Pferde und andere Schadsoftware und entfernen Sie diese. |
| Schritt 5 | Ergebnisse des Suchlaufes
dokumentieren Die Ergebnisse bzw. das Protokoll des Antivirenprogarmmes sollten Sie speichern bzw. ausdrucken, um diese später ggf. Ihrer Bank/den Ermittlungsbehörden vorlegen zu können. |
| Schritt 6 | Weiteres Risiko
ausschließen Haben Sie sich bei weiteren Online-Diensten (z.B. eBay, Amazon oder Elster – die elektronische Steuererklärung) mit Zugangsdaten über Ihren Computer angemeldet? Dann sollten Sie auch diesen Zugang sperren lassen. Sollten noch weitere Personen Ihren PC benutzen, informieren Sie diese bitte ebenfalls. |
Quelle: Bundesverband deutscher
Banken
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